Lassen sich Naturgesetze überwinden?

Im Jahre1873 besuchte der Amateur-Histiriker William Smith den Lee-Gap_Pferdemarkt bei Dewsbury/Yorkschire. Was er dort sah, erinnerten ihn an Zauberei. Er schrieb in sein Tagebuch: 
"Ein Zigeuner verfügte über so etwas wie einen sechsten Sinn für Pferde. Er konnte nämlich aus der Entfernung und ohne ein Wort zu sagen, nue durch leichte Gesten mit der Hand, Pferde beherrschen, ihnen befehlen zu kommen, zu stehen oder auchzu laufen, im leichten oder schnelleren Galopp, ganz wie er es wünschte. Sein Gefährte betonte, nicht alle Zigeuner hätten diese Gabe; sie sei auch bei Pferde-führern, die nicht von Zigeunern abstammen, anzutreffen, wenn auch sehr selten."  
Smith notierte, dass der Zigeuner anscheinend nicht nur seine eigenen Tiere beeinflussen konnte, sondern auch die Pferde anderer Markt-besucher, selbst Wagenpferde. 
"Mir wurde gesagt", schloss er, "dass das Geheimnis dieser Kunst in einem Talismann oder Amulett liegt, das eine übernatütliche Wirkung auf Tiere ausübt...".                              
Die Märkte in Lee Gap und Latter Lee werden wie seit eh und je im August abhehalten. Sie gehören zu den letzten Orten im Norden Eng-lands, wo Zigeuner noch mit Pferden handeln. Doch leider wurden in den letzten jahren nicht mehr so außergewöhnliche Dinge berichtet, wie Smith sie beobachten konnte. Was dieser sah, war ein "Pferder-Besprecher" bei seiner geheimnis-vollen Arbeit. Heute ist diese übernatürliche Kunst fast ganz vergessen, ja vielleicht schon ausgestorben.

Immer wenn sie schlief, kam aus der Brust der kranken Frau ein blaues Leuchten. Es hielt sekundenlang an und wiederholte sich regelmäßig, über mehrere Wochen. Niemand hatte eine Erklärung dafür.                   
Die Frau hieß Anna Morano, war Italienerin und litt an Asthma. Als im Jahre 1934 bekannt wurde, dass sie während der Asthmaanfälle Licht ausstrahlte, ging sie eineige Zeit als die "leuchtende Frau von Pirano" durch die Schlagzeilen. Das blaue Licht wurde gefilmt und viele Ärzte haben es begutachtet. Ein Psychiater behauptete, es werde durch "elektrische und magnetische Organismen, die im Körper der Frau in außergewöhlichem Maße verbreitet seien", bewirkt, doch dies trug kaum zu einer Erklärung bei. Ein anderer Arzt meinte, sie hätte eine abnormale hohe Konzentration von Sulphiden im Blut. Dies sei die Folge ihres ge-schwächten Zustandes und des Fastens aus religiösem Eifer. Diese Sulphide, so sagte er, werden durch die natürliche ultraviolette Strahlung zum Leuchten angeregt. Selbst wenn dies stimmen sollte, so wird doch nicht erklärt, warum das Leuchten nur aus der Brust und nur während des Schlafes kam. 
Angaben über leuchtende Menschen findet man überall in der medi-zinischen Fachliteratur sowie in religiösen und volkstümlichen Schriften. Viele Lehrbücher der Toxikologie behandeln auch "leuchtende Wunden"; Dr. George Gould und Dr. Walter Pyle beschreiben in ihrer enzyklop-ädischen Sammlung von medi-zinischen Anomalitäten und Merkwürdig-keiten einen Fall von Brustkrebs, bei dem die Wunde ein so starkes Licht ausstrahlte, dass man bei Dunkelheit in mehr als einem Meter Entfernung noch die Zeit auf einer Armbanduhr ablesen konnte. Hereward Carr-ington, ein amerikanischer Psychiater, erzählt von einem Kind, dass kurz nach seinem Tod infolge eines akuten Magenleidens von einem blauen Glimmen umgeben war. Ein Brief an den English Mechanic vom 24. September 1869 ist der einzige Bericht über einen gesunden leuchten-den Menschen. Bei leuchetenden Tieren, wie dem Glühwürmchen oder dem Leucht-käfer, erklären die Wissenschaftler den Zustand als Folge chemischer Reak-tionen von Sauerstoff, Luciferase und Adenosintri-phosphat (ATP) im Körper. Doch eine derartige chemische Reaktion liegt wohl bei leuchtenden Menschen nicht vor. Viele Mystiker und Anhänger der Geheimwissenschaften behaupten, jedes menschliche Wesen sei von einem Lichtkörper umgeben, dessen Farbe sich ändern könne und der durch geheimnisvolle Übungen oder natürliche Gabe sichtbar werden kann. Die Stärke dieses Lichtes soll bei allen Menschen ver-schieden sein, doch es soll am hellsten bei denen leuchten, deren spirituelles Wesen am stärksten entwickelt ist oder die sich in einem ekstatischen Zustand befindet. In der Alltagssprache reden wir von einem vor Freude Strahlenden Gesicht. Vielleicht ist dies mehr als bloß eine Metapher.             


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