Die Schrecken der Tiefe

Es gibt heute wohlkaum noch ein Fleckchen Erde, das nicht erforscht worden wäre - keine wilden und unwesamen Landstriche wie Urwälder und unzu-gängliche Gebirgszüge, keine einsamen Inseln, kaum noch geheimnisvolle Meerestiefen, wo noch Ungeheuer darauf warten könnten entdeckt zu werden. Aber trtzdem gibt es noch zoologische Überraschungen.                            Entdeckt man einmal die Spur eines unbekannten Wesens, geht die Suche auf breiter Ebene los und dabei darf man auch nicht die Be-obachtungen der orts-ansässigen Bevölkerung ausklammern. Die Nach-weise für die Existens un-bekannter Wesen setzen sich zusammen aus glaubhaften Beobachtungen und fundierten wissenschaftlichen Er-gebnissen. Skeptiker mögen nun Dorfge-schichten, Überlieferungen und Legenden einfach von der Hand weisen, in wirklichkeit jedoch könnten sie oft nur nach mühevoller Kleinarbeit, Nach-forschungen und Doku-mentationen widerlegt oder bestätigt werden und schon so manches "Ungeheuer" entpuppte sich zum Schluss als irreales Phantasie-gebilde oder als reales Lebewesen. 
Der Drang des Menschen, alles Unbekannte erforschen zu wollen, hat schon so mancher sensationellen 'Entdeckung geführt. Erst vor wenigen Jahren entdeckte man in den dichten Wäldern des Kongos den Berg-gorilla, den größten Menschenaffen der Welt und eine Antilopenart, deren Kopf dem einer Giraffe ähnelte und deren Hinterteil dem eines Zebras glich. Ebenfalls erst in diesem Jahrhundert entdeckte man den Komodo-waran. Die Heimat dieser seltsamen Echsen sind die abgelegenen Inseln des indonesischen Archipels. Wie schrieb doch der deutsche Afrika-forscher Hans Schomburgk in seinem Buch "Zelte in Afrika":  
"Gewiß kann nur der exakte Nachweis über die Existens eines Lebe-wesens unbekannter Art entscheiden. Ebendso gewiss ist indessen, dass noch immer manches Lebewesen seiner Entdeckung für die Wissenschaft harrt und der Wege Zahllosen Entdeckungen mit Hin-weisen begonnen hat, die mancher "nüchtene Kenner" in das Reich der Fabeln verwiesen hätte.
Loch Ness liegt auf der zentralen Längfurche des schottischen Hoch-landes. Es ist ein relativ unerforschter See, schwer zu erreichen, in einer einsamen Land-schaft. Er ist bis zu 230m tief und erstreckt sich bei nur 1,5 km Breite über eine Länge von 35 km. Schwebestoffe erschweren die Sicht unter Wasser. Die Erforschung eines solchen Gebietes stellt hohe Anforderungen. Nur mit modernsten technischen Geräten wird es vielleicht gelingen, das Geheimnis des Sees zu lüften. 
Das wissenschaftliche Interesse am See erwachte, als in den fünfziger Jahren den vorigen Jahrhunderts Telegraphenleitungen, die durch den See gelegt worden waren, aus 1830 m Tiefe geborgen wurden. Sie waren über und über mit kleinen Meerestieren besetzt, was die all-gemeine Auffassung widerlegte, alles Lebenende in einer Tiefe von 500 m. Als die große Seefahrernation über-nahm Großbritanien auch die Führung in der Ozeangeographie. Im Zuge der "Expedition on Challenger" untersuchte man 1871 bis 1876 die großen Meere. Man zögerte jedoch noch mit der Erforschung von Süßwasserseen. Die ersten Arbeiten über einen britischen Binnensee verdanken wir der Privatinitiative des Leiters der Expedition Challenger, John Murray. Es wurden in erster Linie Tiefenmessungen in den schottischen Lochs durchgeführt.

Bemerkenswert an den schottischen Lochs (das keltische Wort für See, Meeresbucht) ist nicht so sehr ihre Fläche, sondern ihre enorme Tiefe, die nur von den umliegenden Meeren überboten wird. Loch Moror etwa ist 305 m tief - das ist mehr, als der Eifelturm an Höhe misst. Die schott-ischen Lochs ent-standen um die gleiche Zeit wie die weitverzweigten Seen Skandinaviens oder Irlands. Die Gletscher der späteren Eiszeiten vertieften die Täler noch mehr, bis dann vor etwa 10.000 Jahren das Eis entgültig verschwand. Eine Zeitlang waren die Locs direkt mit dem Meer verbunden, dessen Spiegel - aufgrund des Schmelzeises gestiegen war. Je mehr das Eis sich zurückzog, um so höher erhob sich das Land. Loch Ness etwas liegt heute 16 m über dem Meeres-spiegel. Gerade weil diese Seen mit dem Meer verbunden waren, scheint es nicht uninteres-sant,Geschichten von "Meeresungeheuern" zu erwähnen, die den Beschreibungen des Ungeheuers von Loch Ness ähneln.

Weitere Ungeheuer sind auch der Yeti und der Big Foot.


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